Startschuss für den Neubau des elektronischen Stellwerks in Usingen

Startschuss für den Neubau des elektronischen Stellwerks in Usingen

Dieselbahn_Hochtaunus

Am 04. März 2021 erfolgte der Spatenstich für das neue Stellwerk in Usingen. Gemeinsam mit dem Usinger Bürgermeister Steffen Wernard, VHT-Geschäftsführer Frank Denfeld und den Vertretern der ausführenden Bauunternehmen Leonhard Weiss und Scheidt & Bachmann hat Landrat Ulrich Krebs den Startschuss für das rund 20 Mio. Euro teure Projekt gegeben

Im Zuge des Neubaus wird entlang der Taunusbahn-Strecke die Leit- und Sicherungstechnik erneuert und somit auf den neusten Stand der Technik gebracht. Dies ist insbesondere für den langfristigen und sicheren Betrieb der Strecke wichtig und schafft die Voraussetzung für die anschließende Elektrifizierung und den Streckenausbau.

In den kommenden Monaten werden circa 80 Kilometer Kupferkabel und rund 32 Kilometer Glasfaserkabel neu verlegt. Die installierten Weichenheizungen gewährleisten, dass der Eisenbahnbetrieb auch bei kalter Witterung zuverlässig funktioniert.

Die rund ein Jahr andauernden Baumaßnahmen zur Umrüstung der Technik starten in Grävenwiesbach und finden   überwiegend an Wochenenden und in den Schulferien statt. Informationen zu den Fahrplänen des Schienenersatzverkehrs finden Sie zum Download unter hlb-online.de und rmv.de.

Wir bitten Fahrgäste sowie Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die entstehenden Unannehmlichkeiten.

Ihr Verkehrsverband Hochtaunus

 

Pressemitteilung: VHT investiert in neues Stellwerk für die Taunusbahn

Neues Stellwerk für die Taunusbahn

Neues Stellwerk für die Taunusbahn

Dieselbahn_Hochtaunus

Zur Vorbereitung auf die anstehende Elektrifizierung erhält die Taunusbahn in Usingen ein neues, hochmodernes Elektronisches Stellwerk (ESTW), welches ab 2022 den Zugverkehr auf der 37 km langen Strecke zwischen Friedrichsdorf und Brandoberndorf regeln wird.

Im Zuge der Elektrifizierung werden neben der Erneuerung der Innenanlage im Stellwerk Usingen alle leit- und sicherungstechnischen Elemente, wie zum Beispiel Signale und Kabel, entlang der gesamten Strecke ausgetauscht. Rund 20 Millionen Euro werden in das neue ESTW investiert. Ca. 80 Kilometer Kupferkabel und ca. 32 Kilometer Glasfaserkabel werden neu verlegt, 90 neue Signale, über 100 Achszähler und 43 Weichenantriebe installiert und angeschlossen. Modernste LED-Technik, Zugbeeinflussungssysteme und Weichenheizungen sorgen für einen sicheren und zuverlässigen Betrieb. So kann die Leistungsfähigkeit der Taunusbahnstrecke für die nächsten Jahrzehnte gesichert und eine Grundlage für den anschließenden Ausbau und die Elektrifizierung geschaffen werden.

Die Baumaßnahmen werden ca. ein Jahr andauern und überwiegend an den Wochenenden und in den Schulferien stattfinden. Nach den bereits laufenden vorbereitenden Arbeiten werden ab Februar umfangreiche Tiefbauarbeiten durchgeführt. Jeweils von Freitagabend um 22 Uhr bis Montagmorgen um 4 Uhr werden die Züge durch Busse ersetzt. In den Schulferien kommt es ebenfalls baubedingt zu Schienenersatzverkehr. Da die Busse mehr Zeit benötigen, verändern sich die Abfahrtszeiten gegenüber dem regulären Taunusbahn-Fahrplan. Teilweise liegen die Abfahrtshaltestellen der Busse nicht unmittelbar an den Bahnstationen, sondern an nahegelegenen Bushaltestellen im jeweiligen Ortsgebiet.

Informationen zu den Fahrplänen des Schienenersatzverkehrs stehen unter hlb-online.de und rmv.de zum Download bereit.

Wir bitten Fahrgäste sowie Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die im Zuge der Bautätigkeiten entstehenden Unannehmlichkeiten.

Die Pressemitteilung zur Investition in das neue Stellwerk können Sie hier herunterladen:

Pressemitteilung: VHT investiert in neues Stellwerk​

Planfeststellungsverfahren beginnt

Planfeststellungsverfahren beginnt

Am 16. November 2020 startet das Planfeststellungsverfahren. Alle Interessierten können ab sofort die Pläne für den Ausbau online einsehen. Bei den sechs betroffenen Städten und Gemeinden ist die Einsichtnahme bis 15. Dezember 2020 möglich. Bis 1. Februar 2021 haben alle, die vom Projekt betroffen sind, die Möglichkeit Einwendungen zu formulieren und einzureichen.

Landrat Ulrich Krebs äußert sich dazu: „Das Planfeststellungsverfahren ist dafür da, alle vom Vorhaben berührten öffentlichen und privaten Belange im Rahmen einer Abwägung ordnungsgemäß zu berücksichtigen. Die Taunusbahn ist die Lebensader für den ÖPNV im Hochtaunuskreis – wie es mit ihr weitergeht, geht uns daher alle an.“

Die Taunusbahn soll für die Umsetzung eines neuen Verkehrskonzeptes ausgebaut werden. So wird die Bahnstrecke zwischen Friedrichsdorf und Usingen elektrifiziert, damit die S-Bahn-Linie S5 von Frankfurt aus in Zukunft über Friedrichsdorf hinaus bis nach Usingen verkehren kann. Weitere Bestandteile des Projekts sind der zweigleisige Ausbau zwischen den Bahnstationen Saalburg und Wehrheim und der Bau eines zusätzlichen Bahnsteigs in den Bahnhöfen Usingen und Hundstadt. In Usingen wird für die Zuwegung zu den Bahnsteigen ein Fußgängersteg realisiert, der auch das südlich gelegene Gewerbegebiet anbindet.

Durch die Elektrifizierung wird das Straßennetz um täglich 70.000 Pkw-Kilometer entlastet. In den Planungen wurde großen Wert auf die umfassende Abwägung der Belange des Umwelt- und Naturschutzes gelegt. Wir haben hier für Sie die wichtigsten Fragen und Antworten formuliert. Die Bekanntmachungen und Unterlagen können hier eingesehen werden.

Die Pressemitteilung zur Einreichung der Unterlagen können Sie hier herunterladen:
Pressemitteilung Planfeststellungsverfahren beginnt

Erster Spatenstich in Höchst

Erster Spatenstich in Höchst

Am 26. Oktober begann der Bau der ersten Wasserstoff-Tankstelle Hessens im Industriepark Höchst und somit wurde der erste Schritt in Richtung klimafreundlicher ÖPNV im Rhein-Main-Verkehrsbund (RMV) gesetzt.

Auch der Bau der Wasserstoffzüge in Salzgitter hat bereits begonnen. Im Sommer 2022 sollen diese an den RMV ausgeliefert werden, sodass sie pünktlich zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2022 dann auch auf der Taunusbahn in Betrieb genommen werden können.

So kann der Zugverkehr im Taunus leiser und emissionsfrei sein, denn die Züge geben lediglich Wasserdampf und Kondenswasser an die Umwelt ab.

© Infraserv Höchst, 2020